Ficus retusa die Pflanze

2011
06.21

Ficus retusa ein recht einfacher Bonsai

Dieser Bonsai ist einer der einfachsten und beliebtesten Bonsai Bäume. Er ist einfach zu formen und wächst recht schnell. Die Ficus Familie besteht aus mehr als 1000 verschiedenen Arten. Davon einige Bäume aber auch Sträucher.

Sie kommen in der Regel aus warmen, tropischen Wäldern und sind auf vielen verschiedenen Teilen der Erde beheimatet.
Da der Ficus retusa Bonsai aus tropischen Zonen kommt kann er bei uns in Deutschland nur drinne verbleiben. Draussen wäre er nicht Winterhart, da er ca 15 C° brauch und das Tag und Nacht. Sonst kann es zu Blattverlust und dem Tot der Pflanze führen. Allerdings kann er bei uns im Sommer durchaus draussen platziert werden.
Warum sagt man nun das er einfach zu pflegen ist ?
Das liegt daran das dieser Bonsai durch seinen Ursprung gut mit Feuchtigkeit und schlechten Licht Verhältnissen klar kommt. Denn in der Regel hat man ja in einer Wohnung eine sehr trockene Luft, schon alleine durch die Zentralheizung und evtl. nicht gerade das beste Licht. Doch Trotzdem ist sie sehr robust und daher super als Zimmerpflanze geeignet.
Diese Robusten Bonsai Pflanzen werden bis zu 30 Jahre, ohne Probleme leben. Was wohl auch ein Grund ist warum Sie einer der populärsten Pflanzen sind.

 

Diese Pflanze sollte also nicht zu viel Wasser bekommen, lieber lässt man die Oberfläche einwenig antrocknen und gießt dann. Gedüngt wird am besten nur während der Wachstumsphasen alle 2-3 Wochen.
Alle 2-3 Jahren im Frühjahr sollte man die Pflanze umtopfen.

Während der Wachstumsphase beschneidet man ihn. Es werden die neuen Triebe auf 2 Blätter gekürzt. Im Frühjahr wird der Formschnitt vollzogen was in der Regel einen drasticheren Schnitt bedeutet. Dabei wird die Pflanze geformt. Damit die Blätter langsam kleiner werden kann man diese zum ende des Frühjahrs entfernen. Die nachwachsenden Blätter sind in der Regel kleiner, Jahr für Jahr erhält man dann passenderere Blätter. Beim entlauben ist zu beachten, das dabei reichlich Saft hervortritt und man evtl. die Wunden mit bestimmten Mitteln bearbeiten muss. Allerdings darüber ein anderes mal mehr.
Zum Drahten sollte gesagt werden, das es sich empfielt nicht zu eng zu Drahten und immer wieder zu schauen, ob der Draht nicht einwächst.

Krankheiten und Parasiten am Ficus Retusa

Krankheiten und Parasiten erkennt man in der Regel an Blattflecken und oder weissen Spinnweben. Das liegt zum einen an Pilzen die durch Fungizide behandelt werden können. In der Regel reichen dort Mittel für Zimmerpflanzen. Diese Blattflecken bzw. die Pilze werden in der Regel durch zuviel besprühender Pflanze hervorgerufen und können durch eindämmung dessen verhindert werden. Die Spinnweben enstehen durch die rote Spinne, diese entsteht durch schlechte Belüftung und zu trockenem Klima. Dagegen bringt abwaschen sehr viel. Allerdingssollte man aufjedenfall die Ursachen bekämpfen.
Vermehren kann man den Ficus retusa durch Stecklinge, dies tut man am besten im Frühjahr. Die Stecklinge dürfen noch nicht verholzt sein. Falls Sie doch einen Stecklinge mit einem dickerem “Stamm” haben möchten bringt das “abmoosen” etwas.

 

mfg der Webmaster

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