Ficus lyrata

Ficus lyrata – Geigenfeige – ein sehr dekorativer Gummibaum

CC BY-SA 3.0
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Ficus lyrata, zu deutsch Geigenfeige, deren Blätter bis zu 30 Zentimeter lang werden können. Ihre großen, glänzenden dunkelgrünen Blätter ähneln der Form einer Geige. Der Stamm und auch die Blätter sind dünn. Sie wird auch leierblättriger Gummibaum genannt. Sie gehört zur Gruppe der Maulbeerbaumgewächse. Inzwischen wird die Geigenfeige auch mit kleinen Blättern als besondere Zuchtform gezüchtet. Die Geigenfeige ist gegenüber anderen Ficus-Arten etwas anspruchsvoller in der Pflege. Die Heimat des pflegeleichten Gummibaums ist Westafrika sowie Südostasien. Sie wächst strauchig und erreicht eine enorme Größe. Deshalb sollte sie nur in hohen Räumen kultiviert werden. Auf Grund ihrer äußerst dekorativen Wirkung sowie ihrer unkomplizierten und leichten Pflege ist sie auch als wunderschöne dekorative Soltitärpflanze in Büros sehr beliebt.

Die Geigenfeige benötigt einen hellen, zugfreien Standort, idealerweise mit etwas Sonne am Morgen sowie am Abend. Während des Sommers darf die Geigenfeige (Ficus lyrata) keineswegs der Mittagssonne ausgesetzt sein. Die Geigenfeige gedeiht aber auch im Halbschatten oder unter einer Leuchtstoffröhre gut. Ideale Wachstumsbedingungen findet die Geigenfeige in einem Wintergarten beziehungsweise in einem Gewächshaus vor. Wichtig ist, dass die Luftfeuchtigkeit ausreichend hoch ist, unter Umständen müssen zusätzliche Behälter mit Wasser in der Umgebung der Geigenfeige aufgestellt werden. Von Zeit zu Zeit sollten die Blätter der Geigenpflanze abgeduscht werden, um diese von Staub zu befreien. Die Geigenfeige ist ein besonders pflegeleichter Gummibaum.

Als Pflanzsubstrat für die Geigenfeige ist Blumenerde sehr gut geeignet. Auch ein Gemisch aus Komposterde und Torf zu gleichen Teilen ist geeignet. Wird die Pflanze älter, sollte der Erde Lehm , Sand oder Styromull untergemischt werden, um die Durchlässigkeit zu verbessern. Doch auch Hydrokultur kann für Ficus lyrata ohne Einschränkung empfohlen werden. Ficus lyrata sollte nur mäßig gegossen werden, da stehende Nässe sehr schnell zu faulenden Wurzeln führt. Die Geigenpflanze kann das ganze Jahr über bei Zimmertemperatur gepflegt werden, in den Wintermonaten sollte die Umgebungstemperatur keinesfalls dauerhaft die Grenze von 16 Grad Celsius unterschreiten. Im Winter sollte die Pflanze sparsamer gegossen werden.

Empfohlen wird, Ficus lyrata in den Monaten April bis September alle zwei Wochen mit Flüssigdünger oder Düngestäbchen in der halben Konzentration zu düngen. Wurde die Geigenfeige frisch erworben oder umgetopft, kann auf die Gabe von Dünger für einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen verzichtet werden.

Schädlinge am Ficus lyrata

Von Zeit zu Zeit kann es vorkommen, dass die Geigenfeige von Schädlingen, wie beispielsweise der Thrispe befallen wird. Thrispen schädigen durch Saugen die Blätter der Pflanze. Geigenfeigen werden häufig von Blattläusen befallen, der Befall durch Schildläuse ist dagegen ausgesprochen selten. Wenn die Geigenfeige an einem zu trockenen Platz steht, wird die Pflanze häufig von Spinnmilben befallen. Der Befall durch Spinnmilben macht sich durch trockene, weißliche Stellen auf den Blättern der Geigenfeige bemerkbar. Um einen Befall durch Spinnmilben zu vermeiden, sollten die Blätter der Zimmerpflanze regelmäßig mit Wasser besprüht werden.

Durch Samen oder durch Stecklinge erfolgt die Vermehrung der Geigenfeige, die Bodenwärme sollte optimalerweise 30 Grad Celsius betragen. Dazu aber ein anderes mal in einem weiteren Artikel mehr

 

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