Ficus pumila

die Kletterpflanze der Ficus Arten – Ficus pumila

Bei der Ficus pumila handelt es sich um eine Art der Kletterpflanzen bzw Bodendecker. Darum heisst sie in Deutsch auch Kletterfeige. Ihre Blätter sind herzförmig und circa 1 bis 2 cm groß. Heimisch ist sie ursprünglich in Ostasien. Da sie durch ihre vielen kleinen Haftwurzeln wunderbar an Wänden, Böden und Ähnlichem hält, wird sie sehr gern zur Dekoration verwendet.

Zu viel Licht verträgt die Ficus pumila nicht, weshalb sie als Halbschattengewächs gilt.
Temperaturen von 20 bis 25 °C sind perfekt für diese Pflanze. Selbst 10 bis 5 °C hält sie noch stand, weniger hingegen sollte vermieden werden. Nicht über einen längeren Zeitraum diesen kälteren Temperaturen aussetzen!

Zu den Feinden der Ficus pumila gehören die Schildläuse. Diese kleinen Tierchen sind gerade einmal 0,5 bis 5 mm groß und sie saugen den Pflanzensaft aus den Blatttradern. Dies führt zu Verfärbungen der Blätter, kann sogar den Verlust selbiger verursachen. Schutz vor diesen Schädlingen bietet zum einen keine zu trockene Luft (Luftfeuchtigkeit auf jeden Fall anstreben). Auch einfaches Absprühen mit einer Wasserflasche hilft, da die Tierchen herunter fallen und nicht mehr zurückfinden. Natürlich gibt es auch chemische Abwehrmittel wie Fungizide oder biologische wie Pyrethrum.

Bei Trockenheit wirft die Ficus pumila ihre Blätter ab, weshalb dies unbedingt zu vermeiden ist. Mäßige Feuchtigeit ist das ideale Klima für dieses Gewächs.

Um die Ficus pumila vermehren zu können, einfach circa 8 bis 15 Kopf – oder auch Triebstecklinge in einen Pflanztopf von etwa 10 cm Höhe stecken. Wurzeln entstehen bei circa 25 bis 28 °C.
Im Gegensatz zu anderen Ficus Arten ist die Ficus pumila sehr pflegeleicht in ihrer Haltung. Auch bildet die Ficus pumila im Gegensatz zu anderen Ficus Arten keine Früchte aus. Anders als die Ficus pumila Variegata, welche weiß-grüne Blätter hervor bringt und erheblich mehr Lichtbedarf hat, erblüht die Ficus pumila nur in einem einheitlichen, dafür aber satten Grün.

Die Erde, welche verwendet wird, sollte humose, lockere Erde oder aber Einheitserde sein. Eine Umpflanzung ist wirklich nur bei Bedarf zu empfehlen. Der Dünger muss halb konzentriert sein. Grünpflanzendünger von April bis September verwenden. Auch Stäbchen können benutzt werden.

Die Pumila erreicht eine maximale Größe von ungefähr 4 Metern. Dabei kommt es darauf an, ob sich die Kletterpflanze frei entfalten kann oder ob sie in gewisser Weise eingeschränkt wird in ihrem Wachstum. Zu empfehlen ist es auf jeden Fall, eine Art Klettergerüst für die Pumila zu verwenden. Dadurch kann sie frei wachsen und wirkt auch auf diese Weise einfach am Schönsten. Auch als Bodengewächs genutzt wirkt die Pumila einfach toll. Die Blätter bedecken dicht den Boden, das satte Grün verleiht sofort einen gemütlichen Flair. Bei richtiger Pflege erreicht die Pflanze bereits nach 4 Monaten das Doppelte ihrer ursprünglichen Größe.

Die Kosten für eine Pumila halten sich sehr gering. In der Neuanschaffung kostet dieses Klettergewächs in etwa 1 – 4 €.

Wie jede Ficus Art führt auch die Pumila einen weißen Milchsaft in sich. Somit gilt die Pflanze als leicht giftig für Menschen, denn bei ihrem Verzehr kann es zu Übelkeit und Erbrechen kommen. Für Hunde, Katzen und Vögel beispielsweise ist die Pumila jedoch giftig. Schleimhautreizungen, Erbrechen und Durchfall können Folgen des Verzehrs sein. Es kann sogar zu Lähmungen oder den Tod des Tieres kommen.

Alles in allem ist die Pulima eine recht dankbare Pflanze, welche auch den Pflegebedarf keinesfalls übersteigt. Sie reinigt, wie jede Pflanze, die Luft und sorgt somit für ein besseres Klima. Auch als Dekoration macht sich die Pumila fast überall ganz ausgezeichnet, da ihr sattes Grün stets einen gesunden Farbtupfer in jeden noch so trüben Ort zaubert. Als Einstiegspflanze ist die Pumila gut geeignet.

 

mfg der Webmaster

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